Verlustrechner fürs Glücksspiel
Kurz gesagt: Gib ein, was du in einer normalen Woche verlierst. Der Jahreswert ist diese Zahl × 52; die Langzeitwerte rechnen Zinseszins dazu, um die Größenordnung zu zeigen. Die meisten erschreckt nicht die Wochenzahl, sondern die nach zehn Jahren. Nichts, was du eingibst, wird gespeichert oder gesendet.
Warum die Zehn-Jahres-Zahl die ist, die trifft
Sechzig Euro an einem Wochenende wirken wie der Preis für Unterhaltung. Zehn Jahre solcher Wochenenden sind das Eigenkapital für eine Wohnung. Die Rechnung ist nicht überraschend; überraschend ist, dass sie fast niemand macht, weil Verluste in kleinen Stücken kommen und nie gesammelt auf einer Zeile des Kontoauszugs stehen.
Deshalb funktioniert diese Zahl als Werkzeug zum Aufhören und nicht als Vorwurf. Silex nimmt denselben Wochenbetrag und zählt ab dem Tag, an dem du aufhörst, nach oben: Was du verloren hättest, wird zu dem, was du behalten hast.
Was diese Zahl nicht enthält
- Schulden. Zinsen für geliehenes Spielgeld kosten oft mehr als die Verluste selbst.
- Zeit. Die Stunden nachts in der App tauchen in keiner Eurosumme auf – und werden oft am meisten bereut.
- Die Beinahe-Gewinne, die dich gehalten haben. «Verluste, getarnt als Gewinne» – ein Gewinn kleiner als dein Einsatz, gefeiert mit Licht und Ton – sind Design, kein Zufall.
Wenn die Zahl schlimmer ist als erwartet
Diese Reaktion ist eine Information, kein Urteil. Zwei Schritte:
- Mach den Spielsucht-Test (PGSI): zwei Minuten, um zu sehen, wo dein Muster steht.
- Bau Sperren zwischen dich und die Anbieter, angefangen beim Handy.
Endgültig aufhören. Das Geld behalten.
Silex sperrt Glücksspiel auf deinem ganzen Handy und begleitet dich 90 Tage lang, Tag für Tag.
Häufige Fragen
Gebe ich Verluste oder Einsätze ein?
Deine Nettoverluste: Geld, das weg ist, nicht Geld, das eingesetzt wurde. Die Einsätze sind meist viel höher, weil Gewinne wieder eingesetzt werden – damit sähe die Zahl dramatisch, aber sinnlos aus.
Ich weiß nicht, was ich pro Woche verliere. Wie finde ich es heraus?
Nimm die Kontoauszüge der letzten drei Monate, addiere jede Zahlung an einen Glücksspielanbieter und zieh jede Auszahlung ab. Teile durch 13. Der Kontoauszug erinnert sich an das, was das Gedächtnis vergisst.
Warum ein Vergleich mit Anlegen?
Weil die echten Kosten nicht nur das verlorene Geld sind, sondern was daraus hätte werden können. Wir rechnen mit 8 % Durchschnittsrendite pro Jahr bei monatlicher Verzinsung – als Veranschaulichung, nicht als Prognose, Empfehlung oder Anlageberatung.